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Artikel Tagged ‘Tipps&Tricks’

Krolop&Gerst-DVD-Training “LET´S BOUNCE”

13. April 2010 Elmar Keine Kommentare

 Jetzt halte ich sie endlich in der Hand: Die erste Blog-DVD von Martin Krolop und Marc Gerst mit dem Thema "Let´s Bounce"

Wer sie noch nicht Kennt: Martin Krolop und Marc Gerst sind Profi-Fotografen und besitzen inzwischen eine große Fangemeinde, die deren zahlreiche Beiträge bei Foto-TV, dem eigenen Krolop&Gerst-Blog und bei Video2Brain regelmäßig verfolgten. Marc Gerst und Martin Krolop arbeiten erste wenige Jahre als ein Team, sind aber schon in der Branche bekannt wie ein bunter Hund – und das aus gutem Grund. Beide harmonieren hervorragend zusammen. Ihre Devise: "Keine Geheimnisse". Hier kann man einen tiefen Blick hinter die Kulissen werfen und auch noch viele neue Tipps&Tricks lernen.

Ich habe beide bei einem Workshop in der Lichtschmiede München kennengelernt und muss sagen, dass ihre Art der Wissensvermittlung besonders ist. Es macht einfach Spaß zuzuhören, zu folgen und dann das gelernte umzusetzen. Aus diesem Grunde musste ich auch die DVD sofort kaufen.

Viele Themen zu speziellen Lichtsituationen werden auf dem schon angesprochenen Blog abgehandelt und erklärt – auch mit vielen Videos. Und hier schließt die Blog-DVD von Martin Krolop und Marc Gerst an. Das Thema ist "Let´s bounce" was so viel wie Lichtführung mit Reflektoren bedeutet. Während das Blog die Themen breit fächert ist die DVD eher in die Tiefe ausgerichtet. Noch nie wurde ein Thema wie Lichtführung mit Reflektoren so intensiv betrachtet und erklärt wie auf dieser DVD. Es fängt bei Grundlagen an und hört bei Profitipps auf. Aber dazu gleich noch mehr.

Die DVD ist mit knapp 4 Stunden Laufzeit und 39 brandneuen Videos, die extra für die DVD erstellt wurden, vollgefüllt. Jedes Video läuft zwischen 3 und 10 Minuten und widmet sich einem besonderen Problem oder Setup im Detail. Die Videos sind mit dem PC zu betrachten (ein Ansehen am TV funktioniert nicht). iPod- und iPhone-Nutzer finden alle Videos nochmal speziell konvertiert für die mobilen Apple-Freaks vor.

Die DVD ist in vier Kategorien eingeteilt: "First Steps" (5 Videos) behandelt Themen von Kameraeinstellungen über die Art und Weise den Reflektor zu halten (ja, auch hier kann man viel falsch machen!) bis Bespannungsarten. In "Special Videos" (5 Videos) geht es um das California Sunbounce System, in "Basic Tutorials" (15 Videos) werden grundsätzliche Techniken und einfache Szenarien dargestellt, in dem letzen Themenbereich "Advanced Tutorials" (14 Videos) geht es um komplexere Aufbauten und Einsatzmöglichkeiten.

Wie man sieht baut die DVD von den Grundlagen her auf. Wer die Grundlagen schon kennt wird auch bei den Advanced-Kapiteln viele spannende Sachen finden, die man auch für seine Fotografie verwenden kann. Es ist also eine DVD für den Anfänger wie für den Profi gleichermaßen. Und ganz wichtig: Die Sachen, die man dort sieht, können auch einfach selber umgesetzt und angewendet werden. Man muss nicht erst Ausrüstung für 10.000de Euro dazu kaufen – ich finde das ist echt extrem viel wert.

Die technische Qualität der DVD ist klasse. Aufgenommen wurden die Videos wohl mit zwei 5DMarkII Kameras, zumindest sieht man das in den Making Ofs auf dem Weblog von Krolop&Gerst. Selbst professionelle Hersteller von Trainings-DVDs und Online-Trainings wie video2brain und FotoTV können sich da noch eine Scheibe abschneiden. Neben der inhaltlichen Qualität kann also die DVD auch hier punkten.

Noch eine Anmerkung: Obwohl das System von California Sunbounce eingesetzt wird sind viele Sachen auch mit anderen Reflektoren zu realisieren. Das Besitzen eines California Sunbounce-Reflektors ist keine Voraussetzung für den Einsatz der dort angesprochenen Tipps und Vorgehensweisen. Mit anderen Reflektoren lassen sich diese auch anwenden. Trotzdem zählt das California Sunbounce-System zu dem besten in der Branche und daher ist es verständlich, dass dieses auch für die Videos herhalten musste.

 

 

Erhältlich ist die DVD ausschließlich über den Weblog von Martin Krolop. Der Preis ist 35 Euro, zurzeit gilt aber der reduzierte Einführungspreis von 30 Euro – sogar schon inkl. Verpackung und Versand. Da heißt es schnell zu sein, denn ein Einführungspreis ist ja i.d.R. eine befristete Sache. Zudem kommt, dass die DVD auf 500 Exemplare limitiert ist.

Ich habe mir die DVD komplett angesehen und muss sagen, von mir bekommt die DVD fünf Sterne, denn für den Preis ist sie wirklich geschenkt. Selten ist Wissen so komprimiert und günstig zu bekommen. Wer die DVD verpasst ist selber schuld.

 

Inspiration für Fotografie und Photoshop – Teil 2

14. Juli 2009 Elmar Keine Kommentare

 

Im ersten Teil dieser Serie über Inspirationsquellen habe ich Euch einige Print-Magazine vorgestellt und Euch ans Herz gelegt, einmal die gut sortierten Flughafen- oder Bahnhosbuchhandlungen zu besuchen.

Heute möchte ich Euch zeigen, wie Ihr auch an tolle Ideen von zu Hause aus kommt, und das sogar kostenlos. Hierzu braucht man lediglich einen Zugang zum Internet, aber das habt Ihr ja sowieso, sonst würdet Ihr ja nicht auf meinem Blog stöbern können.

Als erstes denkt man bei Internet und Bildern und Ideen an die fotocommunity (fc). Aber auch an diverse andere Seiten wie Model-Kartei (MK), 14model oder ModelMayhem.Bei letzteren Seiten muss man für den vollen Zugriff angemeldet sein, in der fc kann man bis auf Akt-Bilder alles ansehen. Da diese Seiten aber meist bekannt sind, möchte ich es hiermit bewenden lassen und den Blick auf andere Seiten wenden.

Es gibt im Internet einige Online-Magazine, die man entweder direkt ansehen oder sogar als PDF downloaden kann. Solche Magazine sind besipielsweise das I love Fake Magazine

 … und das Teaser Magazin:

 

Beide Magazine stehen den Printversionen der bekannten Magazine in nichts nach und sind absolut kostenlos. Eine tolle Sache. Einziger Nachteil ist, dass die Daten beim Herunterladen recht groß sind und die Festplatte belasten. Da der Speicherplatz aber immer billiger wird, sollte das kein Problem sein. 

Dann gibt es noch eine Reihe blogähnlicher Seiten im Netz, die sich mit Fashion, Fotografie oder Modeln im weiteren Sinne befassen. Nachfolgende eine kleine, aber feine Auswahl für Euch:

LOOKBOOK.nu ist eher eine Seite für angehende Models, die sich dort abbilden lassen. Es sind aber trotz der jungen Nachwuchsmodels klasse Fotos dabei und man kann oft schon das notwendige Talent erahnen. Die Seite ist international, so dass dort Nachwuchsmodels aus Deutschland genauso vertreten sind wie Models aus Schweden, Japan oder von sonstwo her auf der Welt. 

 

nomorebrains nennt sich auch "everyday inspiration blog" und passt daher exakt hierher. Die Macher im Hintergrund möchten genau die Ideen der Leser anregen. Tolle Bilder sind auf jeden Fall dabei. Seht einfach selber …

 

liveiscarbon wird nach eigener Aussage betrieben von ein paar Träumern, die das tun wollen, was Ihnen Spass macht. Es sind Künstler, Designer, Fotografen, Schriftsteller, die für den Inhalt des Blogs sorgen. Es gibt einen extra Bereich für Fashion, aber auch die anderen Bereiche wie Kunst,Musik und Design sind sehenswert.

 

AMY&PINK ist ein wenig aus der Reihe. Es ist ein Fotoblog von zwei jungen Mädels, die immer ein paar abgefahrene Ideen haben. Die Artikel sind oft kurzweilig, die Lieder, die per youtube eingebunden sind, meist witzig und die Bilder originell. Nicht zu ernst nehmen und ab und zu einfach mal reinsehen. Es bringt jedenfalls frischen Wind in die Ideenfindung.

 

So, das war es für heute. Ich hoffe, es waren einige neue Seiten für Euch dabei und Ihr habt genausoviel Spass beim ansehen wie ich. Wenn Ihr auch noch weitere Seiten habt, die ich nicht aufgeführt habe, würde ich mich freuen, wenn Ihr diese über die Kommentarfunktion des Blogs ergänzt.

Ich wünsche Euch viel Spass beim Stöbern …

Inspiration für Fotografie und Photoshop – Teil 1

13. Juli 2009 Elmar 1 Kommentar

 

Heute möchte ich eine kleine Blog-Serie starten und Euch in diesem und den folgenden Posts einige Ideen für Inspirationsquellen für Fotografie und Photoshop geben.

Die Idee kam mir, als ich das Interview von Andrzej Dragan bei FotoTV und der StudioCOMMUNITY gesehen habe. Andrzej Dragan hat sich als Phoshop-Künstler bereits einen Namen gemacht. Das Bearbeitung von Fotografien in Photoshop in seinem typischen Stil nennt man nach ihm: Draganizing.

Hier ist das angesprochene Interview:

 

Link: Andrzej Dragan

 

In dem Interview berichtet Andrzej, dass er es überhaupt nicht verstehen kann, wie man Bilder nachmachen kann bzw. sich den Look von anderen Bildern aneignen kann. Er selber würde immer extra einen anderen Weg gehen.

Ich kann seine Ausführungen nicht so ganz glauben und auch nicht verstehen, denn jeder Fotograf oder Photoshopper braucht Inspiration in irgendeiner beliebigen Form. Der eine besucht Austellungen, ein anderer besucht Workshops, der nächste liest Bücher oder schaut Trainings-DVDs und wiederum andere surfen im Internet. Es gibt hunderte Möglichkeiten und Inspiration holen und Anschauen hat für mich etwas mit Lernen und Analysieren zu tun, nichts mit kopieren. Und auf der Suche nach seinem eigenen Stil muss man auch schon mal Wege betreten, die schon mal gegangen wurden. Denn es ist schon schwierig, etwas komplett neues zu erfinden und die freien Plätze erschließen sich einem nicht sofort.

Ich persönlich bediene mich verschiedener Quellen, um Inspirationen zu bekommen. Beispielsweise analysiere ich bei Bildern die angewendeten Photoshoptechniken, versuche anhand der Reflexe bzw. Licht- und Schattenverläufe das Setup von Blitzgeräten und Reflektoren herauszubekommen und Stelle Bilder, die mir gefallen, regelrecht auf den Kopf. Noch besser ist es, sich einmal die Making-Of-Videos der anderen Fotografen anzusehen. Hier erkennt man sofort viele Feinheiten. Das ganze mache ich natürlich nicht zum Nachzumachen und eine 1:1-Kopie zu erhalten, sondern um mich zu verbessern und zu schauen, wie andere vorgehen! Es kann meiner Meinung nach auch nie schaden, sich ein wenig umzusehen.

In dem ersten Teil möchte ich Euch als Inspirationsquelle die einschlägigen Magazine ans Herzen legen. Da ich gerne Menschen fotografiere, werde ich mich im folgenden Teil auf die Fashion- und Modemagazine beschränken. Prinzipiell glit das gesagte natürlich auch für Tier-, Architektur- oder jede andere Art der Fotografie.

Magazine

Eine Art der Inspiration sind Magazine. Vogue und GQ sind die bekanntesten Mode-Zeitschriften, die es überall zu kaufen gibt.


Deutsche Ausgabe der Vogue

Bei einem Besuch der Bahnhofs- oder Flughafenbuchhandlung, die ich jedem ans Herz lege, gibt es aber deutlich mehr zu finden. Von den o.g. Magazinen gibt es zum Beispiel noch eine ganze Reihe interessanter Länderausgaben. Mir persönlich gefällt die italienische Ausgabe der Vogue besonders gut oder auch die britische oder amerikanische Ausgaben haben ihren eigenen Stil. Wenn es etwas bunter sein darf, der sollte einen Blick auf die auch die japanische Ausgabe der Vogue werfen.




Vogue Japan (Nippon)

Aber es gibt noch eine Menge anderer, sehr interessante Magazine, die man beim Edeka oder Tengelmann um die Ecke eben nicht erhält: sleek, Deutsch, tush, Booklet, Vs., Zoo Magazine, Qvest, sind nur einige Beispiele, die sehenswert sind.


Diverse Modemagazine (Deutsch, Tush, sleek)

Die Preise schwanken zwischen 6 und 10 Euro bzw. 15 und 20 Euro bei den importierten Zeitschriften – also noch bezahlbar. Natürlich muss man sich nicht gleich alle Magazine kaufen. Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, dann kann man ja in der Buchhandlung vorher in Ruhe hineinschauen und bei Gefallen zuschlagen (oder auch nicht).

Und das ist auch meine Empfehlung für heute: Nehmt Euch einfach mal die Zeit und stöbert in der Bahnhofs- oder Flughafenbuchhandlung. Ihr werdet sehen – es lohnt sich.

So, das war es für heute. Beim nächsten mal gibt es weitere Anregungen, um Inspirationen zu erhalten. Mich würde aber interessieren, wie Ihr darüber denkt und wie Ihr Inspirationen findet und ob Ihr Euch auch Arbeiten anderer Künstler anseht. Nutzt dazu einfach die  Kommentarfunktion des Blogs. Ich bin gespannt.

 

Photoshop Deutsch – Englisch

6. Juli 2009 Elmar Keine Kommentare

Ein häufiges Problem: Viele gute Photoshop-Tutorials, z. B. spezielle DVDs von Photoshop-Künstlern oder Videos bei You-Tube, sind auf englisch und benutzen daher die englische Version von Photoshop. Wenn die eigene Version von Photoshop aber deutsch ist, ist es nicht immer einfach, die Befehle, Filter oder Spezialbegriffe zuzuordnen. Hue, Saturation, Diffuse Glow sind nur geübten Photoshop-Usern leicht verständlich.

Auf der Seite von Oliver Weiss (nicht mit mir verwandt) gibt es eine schöne Übersetzung aller wichtigen Befehle, die wohl ursprünglich aus der Zeitschrift MacWelt entnommen wurde.

Hier nur ein kleiner Auszug einiger Werkzeuge, die Liste ist deutlich länger und beinhaltet Menübefehle, alle Werkzeuge, Filter und vieles mehr:

Hiermit sollte es zukünftig keine Probleme mehr mit englischsprachigen Tipps und Tutorials geben. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall - viel Spass beim Stöbern.